Bürgerwissenschaftler entdecken neue Form des Nordlichts

So sieht die Ausprägung des Polarlichts aus, das ihre Entdecker an Dünen am Strand erinnert. ©

Wenn geladene Partikel der Sonne in der Nähe der Pole auf die Atmosphäre der Erde treffen, tanzen grüne Schleier über den Himmel: Polarlichter sind ein faszinierendes Phänomen. Dank der Hilfe von Hobbyfotografen konnten finnische Wissenschaftler um die Physikerin Minna Palmroth nun eine bislang unbekannte Form der Aurora Borealis beschreiben – so heißen die Polarlichter auf der Nordhalbkugel in der Fachsprache. Sie taten dies in der Fachzeitschrift „AGU Advances“ Dabei adelten sie die Hobbyfotografen als „Citizen Scientists“ (Bürgerwissenschaftler) und nahmen sie in den Autorenkreis des Artikels auf.

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Kein Plastik in Robbenmägen

Robben aus der östlichen Arktis Kanadas haben es bisher geschafft, keinen Plastikmüll im Magen

Plastikmüll findet man heute fast in allen Gewässern und Küstengebieten der Welt, auch in der Arktis. Zahlreiche Wale, Vögel, Krabben und andere Arten von Meerestieren weltweit sind betroffen. Doch eine neue Studie zeigt, dass Robben, die in der ostkanadischen Arktis leben, von dieser modernen Plage bisher verschont geblieben sind. 

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Orca-Omas sorgen dafür, dass Babywale länger leben

Orcas leben in festen Grossfamilien, die ein Leben lang zusammen bleiben. (Foto:

Die Anwesenheit einer Orca-Grossmutter erhöht die Überlebenschance ihrer Grosskälber. Das berichten Forscher der Universitäten York und Exeter im Fachmagazin «Proceedings of the National Academy of Sciences».

Dass sich Lebewesen Jahrzehnte vor dem Ende ihrer eigenen Lebensspanne nicht mehr vermehren scheint aus evolutionärer Hinsicht eigentlich keinen Sinn zu machen. Wie könnte es für das Überleben einer Spezies von Nutzen sein, dass Weibchen in der Mitte des Lebens aufhören sich zu reproduzieren? Wissenschaftler vermuten schon länger einen sogenannten «Grossmutter-Effekt» als Grund. Dieser konnte nun erstmals bei Orcas nachgewiesen werden.

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Läuft: Das große Driften

transpolardrift

Seit dem 4. Oktober driftet das Forschungsschiff Polarstern mit einer Eisscholle durch das Nordpolarmeer. Es wird das, wenn alles planmäßig verläuft, noch für rund elf weitere Monate tun. Denn bei der MOSAiC-Expedition wollen Wissenschaftler aus 17 Nationen die Zentralarktis im Jahresverlauf erforschen. Während der größten Arktis-Expedition aller Zeiten kommen sie in „Gebiete, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen, weil sie so gut wie niemand im Winter erreicht hat“, wie es Expeditionsleiter Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut in einem Interview formuliert hat.

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Geo-Engineering-Projekt will mit Glaskügelchen arktisches Eis retten

Die Gründerin und CEO von Ice911 Dr. Leslie Field (Mitte) bei Messungen auf dem Testgelände in

Die Wissenschaft ist sich einig: Gelingt es nicht bald, die Klimaerwärmung einzudämmen, hat dies dramatische Folgen für die Zukunft unseres Planeten. Die klassische Strategie dieses Ziel zu erreichen ist es, das menschliche Verhalten zu ändern und Klimaemissionen zu reduzieren. Ein anderer Ansatz ist das sogenannte Geo-Engineering – technologische Methoden, die in die Kreisläufe der Erde eingreifen, um die Erwärmung einzudämmen. Geo-Engineering bekämpft also nicht die eigentlichen Ursachen, sondern die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Einige Forscher sehen das aktive Eingreifen als letzte Rettung. So auch das Team von Ice911 um Chemie- und Elektroingenieurin Dr. Leslie Field.

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Neuer Territorial Park für Nunavut

Fjorde, Berge und Gletscher bieten immenses Potential für den Tourismus. (Foto: Roger Pimenta,

In der kanadischen Arktis wurde die Errichtung eines neuen Territorial Parks beschlossen. Das geplante Agguttinni Schutzgebiet liegt in der Provinz Nunavut nördlich von Clyde River an der Ostküste von Baffin Island. Der Park entstand in Kooperation der Regierung Nunavuts mit den Bewohnern von Clyde River. Der Park soll neben der Natur auch kulturelle Stätten der hier heimischen Inuit schützen und den Tourismus in der Region fördern, betont Nunavuts Premierminister Joe Savikataaq.

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Glamping am Nordpol bald möglich

Ein warmes Bett an einem der unwirtlichsten Orte der Welt. Wer genügend Geld hat, kann sich diesen

Im Moment unternehmen etwa 1000 abenteuerlustige Menschen pro Jahr eine Expedition zum geografischen Nordpol. Entweder reisen sie an Bord eines Eisbrechers, oder sie marschieren tagelang unter harschen Bedingungen auf Skiern über das Eis.

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Wenn Gletscher tauen: Neue Inseln in der Arktis

Gletscher auf Spitzbergen ziehen sich immer mehr zurück und legen neues Land, oder neue Fjorde

Spitzbergen ist die grösste und einzig permanent bewohnte Insel des Svalbard Archipels. Sie wird sich in den nächsten Jahrzehnten in zwei Teile splitten, sagen polnische Forscher voraus. Radaruntersuchungen im Gebiet der Gletscher Hambergbreen und Hornsundbreen haben ergeben, dass das Gletscherbett unterhalb des Meeresspiegels liegt. Tauen die Gletscher vollständig ab bleibt eine Meeresenge zurück und die südliche Spitze wird zur neuen Insel.

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Meereis-Bedeckung 2019: Die Fakten

Definitionsgemäß werden Regionen mit einer Meereiskonzentration von über 15 Prozent als

Lange in diesem Jahr schien es, als würde ein Minimalrekord erreicht: Von Ende März bis Mitte August war die eisbedeckte Fläche des Arktischen Ozeans kleiner als jemals zum entsprechenden Zeitpunkt seit 1979, dem Beginn von kontinuierlichen Satellitenbeobachtungen. Doch seit der zweiten Augusthälfte verlangsamte sich die saisonale Abnahme etwas. Somit wird der absolute Minimalwert aus dem September 2012 wohl nicht erreicht. Das legt auch eine Karte nahe, die das Alfred-Wegener-Institut auf Grundlage von Daten des meereisportals.de am 24. September veröffentlicht hat. Sie zeigt die Differenz der Eiskante vom 22. September 2019 im Vergleich zum Monatsmittel des Septembers 2012. Demnach ist in fast allen Bereichen der Arktis die Meereisausdehnung größer als damals, Ausnahmen sind nur die südliche Grönlandsee und die nördliche Laptewsee.

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Expeditionskreuzfahrt-Unternehmen feiern den „World Clean-Up“ Tag

Müll im Meer ist eine Bedrohung für die lokale Tierwelt. (Foto: Zet Freiburghaus, Polar

Während der gesamten Saison in der Arktis legen Expeditionskreuzfahrer ihre Kamera und Fernglas auch mal weg und krempeln die Ärmel hoch, um Müll von den Stränden der Arktis zu sammeln. Dieses freiwillige Engagement ist Teil der Massnahmen der Branche zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung der Meere.

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